Bauvorhaben
Sanierung der zentralen Wärmeversorgung der Liegenschaft Polizeipräsidium Dortmund

Leistungen
Technische Gesamtplanung

Projektinformation

Die Wärmeversorgung des Polizeipräsidiums Dortmund musste aufgrund ihres Alters saniert werden. Die Nutzungsstruktur der Liegenschaft hatte sich über die Jahre verändert, so dass ein einfacher Austausch nicht zielführend war. Zudem sollte ein Teil der neuen Wärmeversorgung über erneuerbare Energien erfolgen, um einen Beitrag zur Erfüllung des EEWärmeG für einen geplanten Neubau zu leisten.

ITR prognostizierte die Wärmebedarfe und untersuchte verschiedene Konzepte anhand einer Lebenszykluskostenbetrachtung. Es fiel die Entscheidung für eine Kombination aus einem Blockheizkraftwerk mit 140 kW elektrischer Leistung und Gasbrennwertkesseln mit 2,4 MW Wärmeleistung, die auf Ölbetrieb umgestellt werden können. Aufgrund einer bauseitigen Undichtigkeit der Gaszuleitung konnten die Kessel so kurz nach der Montage im Ölbetrieb fahren. Auch kostspielige Spitzenlasten im Gasbezug lassen sich hierdurch vermeiden.

Als Nebenleistungen wurden Neutralisationsanlagen, Kaminzüge, Verteilungen und die Regelungstechnik erneuert. Alle Umbauten erfolgten im laufenden Betrieb.

Bauherr
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW,
Niederlassung Duisburg
Architekten
N/A
Bausumme
675.000 € incl. MwSt.
Bruttogrundfläche (BGF)
N/A
Leistungsphasen (HOAI)
1-9 (Grundlagenermittlung – Objektbetreuung)